Software Meets Engine

Software meets Engine

Software statt Kurbelwelle

Die nächste Evolutionsstufe der Motorenentwicklung – oder mehr als das?

Erinnern Sie sich noch an ihr erstes Auto? Wahrscheinlich hatte es schon einen elektrischen Anlasser. Die wenigsten Leser dieser Zeilen werden Ihren Verbrennungsmotor noch angekurbelt haben. Manch einer fuhr aber wohl noch mit einem Vergaser oder einer Kontaktzündung – beides mechanische Systeme und in den heutigen Zeiten elektronischer Motorsteuerungen schon fast Relikte aus einer anderen Zeit.

Wir beobachten seither einen Trend, der sich bis heute fortsetzt: Die Perfektionierung des Verbrennungsmotors durch mechatronische Komponenten. Einspritzventile, Turbolader, Ventiltriebe – kaum ein Bauteil, das sich dem bis heute hätte widersetzen können. Nur durch die Variabilität, die die Elektronik ermöglicht, konnten Verbrennungsmotoren so leistungsstark und kostengünstig werden, wie wir es heute gewohnt sind.

Der Kern des Verbrennungsmotors blieb allerdings seit Gottlieb Daimler unverändert. Kolben, Pleuel und Kurbelwelle bestimmen bis heute rein mechanisch den Arbeitsablauf jedes Kolbens. Genau an dieser Stelle setzt das Konzept des FreeP an. Erstmals wird nun auch die Kolbenbewegung elektronisch steuerbar, anstelle von Pleueln und Kurbelwelle gibt es nun eine flexible Steuerungs-Software.

Variables Verdichtungsverhältnis

Features on demand

Der Entfall der Zwangsführung durch die Kurbelwelle eröffnet völlig neue Möglichkeiten, das Herzstück des Motors zu optimieren: die Verbrennung. Entscheidend ist dabei zum Beispiel das Verdichtungsverhältnis – bisher ein einmalig festzulegender Konstruktionsparameter, bei dessen Auslegung zwangsläufig Kompromisse zu treffen waren.

Beim FreeP wird das Verdichtungsverhältnis dagegen nicht vom Konstrukteur festgelegt, sondern kontinuierlich während des Betriebs von der Motorsteuerung. Bei geringem Leistungsbedarf kann höher verdichtet werden als bei Volllast, im Winter höher als im Sommer. Diese Anpassungen erfolgen permanent im Betrieb und laufen vollautomatisch ab, der Nutzer muss nicht eingreifen. Gibt es gerade amerikanisches „Regular“-Benzin, so wählt die Elektronik ein geringeres Verdichtungsverhältnis als bei europäischem Super oder Super Plus. Gerade beim Betrieb mit Gas oder Biokraftstoffen kann der Wert noch weiter erhöht werden, um deren hohe Klopffestigkeit voll auszuschöpfen – zugunsten eines noch höheren Wirkungsgrades.

Namensgebung

Nomen est omen

Der große Stellenwert einer Software-Steuerung ist die Grundphilosophie hinter dem FreeP, aus der sich eine Vielzahl von Potenzialen ableitet.

SWEngin bringt die Welt der Software und die der Verbrennungsmotoren in bisher nicht dagewesener Intensität zusammen – was nicht nur an den technischen Eigenschaften des FreeP erkennbar ist, sondern auch an unserem Firmennamen:

SoftWareEngine

© SWENGIN 2017

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